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           Kulturwirtschaft
 
Kunstmarkt im Wandel: Analysen
     
 















Branchenkennzahlen 
 Arbeitsmärkte 
 Entwicklungen 

 
Der Kunstmarkt ist wieder eine Wachstumsbranche. Für 2013 vermeldete der TEFAF-Report 2014 einen Gesamtumsatz der Kunstmarktbranche von € 47,4 Mrd. Nach den Boomjahren (2003-2007) und dem Einbruch des Jahres 2009 (€ 28,335 Mrd.) nähert sich der Kunstmarkt gegenwärtig mit 47,4 Mrd. dem Spitzenjahr 2007 (€48,1 Mrd.) an. 
 
NRW ist ein wichtiger Kunstmarkt-Standort in Deutschland. Der Kunst- und Auktionshandel, die Museen, Galerie, Versicherungen sind international aufgestellt und bundesweit vernetzt. Mit dem „Symposion Kunstmarktberufe“ im Kölner Auktionshaus Van Ham Kunstauktionen (30. Januar 2015) wurden Arbeitsmärkte und Arbeitsfelder der Kulturwirtschaft aus den Erfahrungswerten der Experten heraus analysiert und den künftigen Mitarbeitern, Start-ups und Dienstleistern transparent gemacht werden. Ziel der Veranstaltung war es, den angehenden Kunsthistorikern, aber auch Kommunikationswissenschaftlern, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlern u.a. Einblicke in Kunstmarktberufe zu geben, damit sie eine professionelle Berufseinstiegsplanung, Studienortwahl, Examensthemenwahl informiert planen, Fremdsprachenerwerb und Auslandspraktika besser koordinieren können.
     
             
      Der Arbeitsmarkt in Zahlen

308.525 Kunstmarkt-Unternehmen stellen (2013) weltweit rund 2,5 Mio. Jobs zur Verfügung; 403.758 davon in der EU, davon 31.740 in Deutschland, 78.278 in Großbritannien, 587.178 in den USA und 300.930 in China. Eng verbunden ist der Kunstmarkt ist wiederum mit einer Vielzahl kulturwirtschaftlicher Dienstleistungsunternehmen: € 12,1 Mrd. investierte der Kunstmarkt weltweit und insgesamt in Werbung und Marketing, Kunstmessen, Logistik, Versand, Transport, Versicherung, Restaurierung, Internet, Honorare, Reisekosten etc. und unterstützte damit die mit dem Kunstmarkt verbundenen, hochspezialisierten, kulturwirtschaftlichen Branchenteilnehmer. Indirekt beschäftigte der Kunstmarkt (2013) damit weltweit 291.677 Personen, 78.484 davon in den erfassten EU-Ländern Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Niederlande, Italien, Spanien, Schweden, Großbritannien.
Die internationale TEFAF-Studie erfasst dabei nur die wertschöpfend tätigen Kunstmarktteilnehmer wie Galerien, Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Auktionshäuser – nicht die Unternehmenssammlungen, Kunststiftungen, institutionellen Künstlerarchive, Kunstvereine, Museen und Kunsthallen, für die Provenienzforschung, Restitution und Nachlassverwaltung wichtige Themen geworden sind. Die Internationalisierung der Märkte, die Verbindung von Kunst und Unternehmenskultur und -kommunikation, die wachsende Anzahl von Sammlungen, die (flexibel) versichert werden müssen – fordern vom Kunsthistoriker eine umfassende Expertise, die über das wissenschaftlichen Studium weit hinaus geht: more skills – different work.
     
             
      Das Symposion Kunstmarktberufe

Fachleute aus allen Bereichen des Kunstmarkts analysierten und reflektierten am 30. Januar 2015 im Rahmen des „Symposion Kunstmarktberufe“ die gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitsfelder, Zukunftsentwicklungen und Erwartungen an Berufsein- und –umsteiger. Experten aus den Bereichen Auktion und Online-Auktionen, der Versicherungsbranche, dem Bankenwesen, der Provenienzforschung, Kriminologen, der wissenschaftlichen Künstler-Nachlassverwaltung, dem Galeriemarkt, dem Sachverständigenwesen, den Medien und Künstlerdatenbank diskutierten aktuelle Entwicklungen des internationalen Kunstmarkts und versuchten, Fragen zur Berufsweg- und Karriereplanung zu beantworten. Die neue Auktionsadresse des Hauses VAN HAM KUNSTAUKTIONEN in Köln-Raderthal bot den idealen Rahmen für eine offene Dialogsituation, zu Gesprächen und Kontakten.
     
             
      Zielgruppen

Eingeladen waren daher neben Studierenden auch Berufstätige und Freiberufler, die bereits in unterschiedlichen Bereichen des Kunstmarkts, des Galeriewesens, des Museums und der Forschung tätig sind sowie Vertreter benachbarter Branchen. Start-ups, Personalsuchende Unternehmen aus den Bereichen Auktion, Versicherung, Galerie. Dienstleister aus den Bereichen Internet, Kommunikation, Marketing. Kunstsachverständige, Wissenschaftler, Provenienzforscher, Rechtsanwälte mit dem Schwerpunkt Kunstrecht, Restauratoren. Vertreter aus den Bereichen Museum, Kunstverein, Unternehmenskunstsammlung und (künftige) Sammler. Das Symposion gab Einblicke in veränderte Tätigkeitsfelder und  Hinweise für eine individuelle berufliche Weiterentwicklung. Personalsuchende Unternehmen erhielten die Möglichkeit, mit dem potentiellen Nachwuchs frühzeitig direkt in Kontakt zu treten.
     
             
 

Dokumentation  

  Tagungsdokumentation in pdf-Format      
             
             
             
             
             
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